Psychologische Homöopathie - Angst vor Versagen und Nichtbestehen

Die Angst vor Versagen und Nichtbestehen -
Homöopathie bei Prüfung, Vorstellungsgespräch, Präsentation: 
Argentum Nitricum, Silicea, Gelsemium

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sind durch Erfahrungen von Maßregelung, Abwertung, Einstufung und Ohnmacht in Kindheit und Jugend oft in entscheidendem Maße geschwächt.
Die anerzogene Orientierung an Autoritäten und deren Maßstäben läßt trotz der Loslösungs-Phase von ihnen in der Adoleszenz-Phase häufig "Reste" zurück, die sich - aus teilweise noch vorhandener innerer Abhängigkeit von ihnen - in Form vielfältiger Versagens-Ängste und der Furcht vor mangelnder Bestätigung äußert. Lampenfieber, Prüfungs-, Erwartungs- und Versagens-Ängste werden häufig vor Prüfungen, prüfungsähnlichen Situationen, Vorstellungs-Gesprächen, Präsentationen und Gesprächen (z.B. auch in der Gruppe) erlebt. Trotz vorhandener Fähigkeiten, Talente und Stärken besteht ein tiefes Misstrauen in die eigene persönliche Kraft, das Selbstwert-Gefühl ist herabgesetzt und die eigenen Ängste vor Wiederholung früherer traumatischer Situationen werden auf Personen der Umwelt (z.B. die Prüfer, die Gruppe) projiziert. Und trotz rationaler Selbsterkenntnis dieser Situation und der eigenen persönlichen Anteile kommen die Gefühle aus der Vergangenheit per Schlüsselreiz immer wieder hoch. Diese gefühlsmäßigen Knoten können nur über den Weg der gefühlsmäßigen Arbeit an unseren unbewussten Anteilen angegangen werden. Die Homöopathie mit ihren energetisch wirkenden Heilmitteln ist hierbei eine Möglichkeit der Hilfe. Ich möchte im folgenden 3 wichtige homöopathische Mittel zur Behandlung von Prüfungs-, Erwartungs- und Versagens-Ängsten in ihrer vor allem emotionalen Bedeutung vorstellen: Argentum nitricum, Silicea und Gelsemium.
Argentum nitricum (Silbernitrat) wird häufig im Zusammenhang von Lampenfieber und Prüfungsangst zu Hilfe genommen.
Argentum nitricum besteht aus 2 Bestandteilen: Argentum (Silber) und Nitricum (Nitrat bzw. Salpeter-Säure). Argentum hat kreative und schöpferische Fähigkeiten, die er auch gut entwickeln kann, hält aber an bisherigen Erfolgen und Positionen fest (anstatt seine kreativen Energien frei fließen zu lassen). Lebensgeschichtlich hat Argentum in seiner Kindheit häufig die Botschaft erfahren: "Du sollst dir mit deinem Erfolg nichts einbilden". Argentum hat kein Urvertrauen, trägt die innere Empfindung mangelnder Geborgenheit in sich und fühlt sich nicht gleichberechtigt und angenommen. Nitricum (Nitrat, Salpetersäure) sucht nach Lebensgenuß, persönlichem Glück und positiver Außenwirkung. Hiermit einher geht ein Bedürfnis nach Expansion, Weite und Raum. Enge führt zu innerer Spannung und symbolisch auch zu kongestiven Beschwerden (z.B. Röte, Schwellung, innere Hitze). Argentum nitricum sucht im Prinzip persönliches Wachstum, Expansion und Weite durch die Anwendung seiner schöpferischen und kreativen Fähigkeiten und durch individuelle Selbstverwirklichung. In der Regel macht sich dies symbolisch in Form irrationaler Ängste bemerkbar: Empfindungen der Enge (z.B. in Fahrstühlen oder einer Menschenmenge) verstärken dieses Gefühl. Schwäche-Empfindungen werden bei Argentum nitricum "durch Belastung deutlich". Die hierdurch entstehende geistige Schwäche wird von Erregbarkeit, Nervosität und Impulsivität im emotionalen Bereich begleitet. Die geistigen Fähigkeiten sind reduziert, während die Gefühle überstark sind". Sein eigentliches Problem sind das Gefühl mangelnder Geborgenheit und mangelndes Urvertrauen. Argentum nitricum fordert Nestwärme ein. Er hat, das Gefühl, nicht gestützt und geschützt worden zu sein, obwohl es dringend gewünscht ist.
Und in der rauhen Wirklichkeit der Außenwelt hat er häufig die Empfindung, diesen Schutz nicht zu haben, deshalb kommt bei ihm eine teilweise aus der frühen Kindheit herrührende Angst vor, in seiner Selbstentfaltung gehindert und beengt zu werden. Hierdurch fühlt sich Argentum nitricum seines inneren Friedens und seiner Vorstellungen von persönlichem Glück durch Entfaltung seiner Fähigkeiten beraubt. Zugleich hat er genau hiervor Angst: ein Glücks-Zustand, mithin die positive Erfahrung seiner Selbstentfaltung, könnte ihm zugleich den tiefen Fall in Situationen seiner schlimmsten Befürchtungen bringen. Die Höhen-Angst von Argentum nitricum steht symbolisch hierfür. Sein Erfolgsstreben ist zu hoch, es wird ihm schwindelig und taumelig wie auf der Höhe des Berges, des Turms, der Brücke - und es zieht ihn in die Tiefe. Argentum nitricum strebt aber diesem unerreichbaren "Glücks-Zustand" ständig nach. Er zieht bevorzugt Situationen (wie z.B. Prüfungen oder prüfungsähnliche Konstellationen) an, die seine irrationalen Ängste vor deutlicher Verweigerung seiner ständigen Suche nach Bestätigung und somit Geborgenheit auslöst.
Argentum nitricum als Arznei deckt die wahre Intelligenz dieses Menschen auf, die durch Angst, Ärger, Unsicherheit und Unrast kaschiert wird. Sie schenkt Halt, Ruhe und Überlegenheit.
Argentum nitricum bezieht sich körperlich auf den Magen: "Völle bis zum Zerplatzen", lautes Aufstoßen, Magengeschwür sind ebenso Symptome wie die Neigung zu Blähungen. Dem starken Verlangen nach Süßigkeiten korrespondiert eine - hierdurch bedingte - Unverträglichkeit und die Verschlimmerung von Beschwerden. Dies symbolisiert den Menschen, "der den Bezug zur Lebenssüße verloren hat". Auslöser der Symptome ist mit großer Häufigkeit die Erwartungsspannung.

Typische Ängste von Argentum nitricum:

  • Angst, nicht durchzukommen
  • Angst, durchzufallen
  • Angst vor Absturz
  • Angst vor Alleinsein
  • Platzangst
  • Angst vor Prüfungen
  • Angst in engen Räumen
  • Angst vor einer Verabredung
  • Erwartungsspannung
  • Angst im Tunnel
  • Furcht in einer Menschenmenge
  • Furcht auf offenen Plätzen
  • Furcht, in Ohnmacht zu fallen

Typische Träume von Argentum nitricum:

Absturz, Fallen, Schwarzes Loch, Prüfung, enge Räume, in einen Abgrund fallen, von einer Höhe herabfallen, Schiffsuntergang, Hunger, Gespenster.
Der Absturz ist ein Hinweis auf einen Verlust, der mit einer Fehleinstellung des Träumenden zu tun hat. Fall-Träume hängen mit Zweifel, Unsicherheit, mangelndem Selbstvertrauen, aber auch mit dem Verlust an Ansehen zusammen. Das schwarze Loch symbolisiert einen Stillstand in der Thematik mangelnden Selbstvertrauens, von Unsicherheit und Hilflosigkeit, der mit der Notwendigkeit der Verabschiedung alter Muster zusammenhängt. Prüfungen spiegeln im Traum die Ambivalenz zwischen großem Ehrgeiz und Strebsamkeit sowie Unsicherheit und Lebensangst wider. Enge Räume verweisen auf innerseelische Bewusstseins-Zustände und Muster, die die eigene Entfaltung einengen. Der Schiffsuntergang hat mit Zweifel, Verunsicherung und mangelndem Selbstvertrauen durch hochkommende Gefühle sowie der Angst zu tun, hierdurch unterzugehen und sich nicht mehr stabilisieren zu können. Hunger ist ein Synonym für einen seelischen Mangel. Gespenster sind häufig das Symbol für Gewissensängste und Angst vor der Beschäftigung mit Schattenthemen.
Tageszeitliche Verschlimmerungszeit ist nachmittags 17 Uhr. Argentum nitricum leidet unter einer Unverträglichkeit von Hitze. Dies legt einen jahreszeitlichen Bezug zum Sommer nahe.

Die Bedeutsamkeit von Silicea im Zusammenhang von Prüfungen sowie Situationen des Sich-Beweisen- Müssens und des Bestehens vor der Welt hat vornehmlich mit seinem mangelnden Selbstwertgefühl und seinen hohen Ansprüchen hinsichtlich der Wirkung auf andere zu tun.
Die Persönlichkeit von Silicea zeigt sich nach außen hin nachgiebig, zart, feinsinnig, ruhig, gelassen und zuweilen etwas schüchtern, zugleich aber auch korrekt, reserviert und steif.
Silicea achtet in großem Maße auf sein Image. Hieraus resultiert eine große Furcht vor Versagen und davor, von den anderen als unfähig angesehen zu werden. Aus diesem Grunde gibt Silicea in Angriff genommene Möglichkeiten oft vorzeitig auf, weicht vor seiner Verantwortung zurück und ersetzt diese durch rigide und enge moralische Prinzipien, pedantische Kleinlichkeit und Intoleranz.
Die lebensgeschichtliche Ursache ist in tiefgreifenden Erlebnissen des Verlassen-Werdens in der Kindheit zu suchen, aber auch im Extremfalle körperliche Misshandlung oder Missbrauch sind wesentliche Spielarten der kindlichen Verletzungs- Erfahrung von Silicea. Hieraus ergibt sich ein tief verletztes Selbstwertgefühl, verbunden mit der Empfindung der eigenen Unfähigkeit und großen Ängsten vor Ungewissem. Die tiefere Ursache dieser Haltung kann auch in der Pränatal-Phase gefunden werden: prägend für Silicea ist, daß in der Zeit der ersten Bewegungen des Fötus im Mutterleib ein Aufrichten unmöglich ist.
Hieraus resultiert zum einen mangelndes Zutrauen zu sich selbst, zum anderen das Bestreben, in einer Geborgenheit zu verbleiben, die Schutz bietet. Silicea hat eine starke kindliche Sehnsucht nach der Höhle im Mutterleib. Zugleich ist in ihm ein Bestreben nach Selbst-Werdung: er möchte sich gern aufrichten, der Vater als starkes Leitbild und seine Zuneigung sind ihm deshalb sehr wichtig. Hieraus resultiert ein Schutzwall, den sich Silicea aufbaut und der sich in folgenden Merkmalen äußert:

  • Großer Drang nach Perfektionismus und Vollkommenheit.
  • die Tendenz zu Flucht, Sich-Entziehen, Weggehen und Distanz zu schwierigen Situationen hängt hiermit unmittelbar zusammen. Damit verbunden ist ein Zurück-Weichen vor und ein vorzeitiges Aufgeben von angstbesetzten Situationen,
  • die Umdeutung schwieriger Gefühle durch Rationalisieren und Intellektualisieren.

Siliceas generelles Problem ist das "Verkopft sein". Durch Verletzungen wurde das "Eigene" der Individualität und der Gefühle weggedrückt. Das Leben soll per Kopf-Intellekt gelebt werden, damit eine emotional unerträgliche Situation nicht mehr so belastet. Zentrales Thema von Silicea ist seine "tiefe Furcht vor Mißerfolg". Diese führt zuweilen - gleich einer selffulfilling-prophecy - zu dem eigentlich unerwünschten Ergebnis:
Seine Versagensangst bringt - durch Über-Perfektionismus und hohes Anspruchsdenken - in einer Reihe programmierter Verhaltensweisen das befürchtete Versagen geradezu hervor. Silicea leidet unter mangelndem Selbstvertrauen, trotz offenkundigen Hervortretens seiner Talente und Fähigkeiten.

Typische Ängste von Silicea:

  • Angst vor Nadeln und spitzen Gegenständen
  • Angst zu zerfließen
  • Angst vor Auftauen
  • Angst vor Leistung und Aufgaben
  • Angst vor engem Kontakt
  • Angst vor Prüfung
  • Angst vor Versagen und Misserfolg, vor allem bei Prüfungen
  • Angst vor Unordnung
  • Angst vor geistiger Arbeit
  • Angst vor literarischer Arbeit
  • Mangelndes Selbstvertrauen

Typische Traum-Motive:

  • Eis, Eisscholle, Eiswüste
  • Fenster
  • Glashaus
  • Schnee
  • Verletzungen durch Eis
  • Klares Wasser
  • Kristall
  • Sand
  • Bloßgestellt werden
  • Wasser
  • Sinkendes Boot
  • Hunde
  • Überschwemmungen

Eis hat als Traum-Motiv mit dem Einfrieren von Beziehungen, der Empfindung seelischer Kälte und der Gefahr der inneren Vereinsamung zu tun. Die Eisscholle verstärkt dieses Bild noch, die Eiswüste verweist auf eine seelische Stagnation in diesem Bereich. Das Glashaus beinhaltet die Verkapselung und Abschottung der eigenen Überempfindsamkeit und Verletzlichkeit. Fenster schaffen so etwas wie eine Trenn-Wand zwischen Innen und Außen: von innen beobachte ich mit Distanz die Vorgänge in der Außenwelt. Schnee hat eine ähnliche Bedeutung wie Eis. Wasser verweist auf den Bereich der tiefen Gefühle, und klares Wasser deutet auf das Bedürfnis nach gefühlsmäßiger Klärung und Klarheit hin. Kristall ist das Symbol für Empfindlichkeit, Verletzlichkeit, Misstrauen und Distanz zu den Menschen und zugleich auch für sachliches, nüchternes Denken. Sand als Symbol für Zeit und Vergänglichkeit verdeutlicht die Angst vor Alter und Tod. Der Hund gilt als Schutz gegen Angriffe, steht aber symbolisch auch für Aggressionen. Sinkendes Boot: Zweifel, Verunsicherung, mangelndes Selbstvertrauen durch hochkommende Gefühle; Angst, hierdurch unterzugehen und sich nicht mehr stabilisieren zu können. Die Überschwemmung ist ein Symbol für die Überflutung mit Gefühlen, die in das Bewusstsein dringen.
Die tageszeitliche Verschlimmerung liegt sowohl bei 10 Uhr als auch bei 15 Uhr. Körperlich wirkt Silicea bei Migräne, Hautentzündungen (Ekzeme), Wachstumsstörungen und wird als Mittel zur Austreibung von Fremdkörpern aus dem Gewebe eingesetzt. Akute und chronische Eiterungen sowie Eiterungen durch Fremdkörper sind ein weiteres Anwendungsgebiet.

Gelsemium kann von seinem vorrangigen und typischen Kennzeichen als Zitter-Mittel verstanden werden: "Wenn man zu gehen versucht, zittern die Beine. Die Hände zittern, wenn man sie zu heben versucht. Die Zunge zittert, beim Versuch, sie herauszustrecken". Von den Gemüts-Symptomen ist der Gelsemium-Typ vor allem in für ihn schwierigen Situationen "träge, schläfrig und scheut Bewegung". Die geistigen Fähigkeiten sind schwach: kann weder klar denken noch seine Aufmerksamkeit auf einen Punkt richten, will ungestört sein, wünscht nicht zu sprechen oder irgend jemand zur Gesellschaft zu haben, selbst wenn die anwesende Person schweigt.
Gelsemium befindet sich in dem circulus vitiosus, dass Angst Schwäche erzeugt, und dass jede weitere Schwäche seine Angst noch verstärkt. Sein Grundmuster in der Erwartungsangst ist die Befürchtung: "Irgendwann werden sie mich umbringen". Er zittert vor Angst. Seine "innere Sicherheit geht durch Erwartungsangst vollständig verloren".
Überreichliches Wasser-Lassen und Durchfall korrespondieren auf körperlicher Ebene diesen Symptomen. Von ihrer Symbolik deuten sie darauf hin, daß Gelsemium davor zurückscheut, sich auf Erfahrungen überhaupt einzulassen und daß er sie - aus Schwäche - möglichst schnell hinter sich bringen möchte.
Gelsemium weicht der Verantwortung, der Realität und Begegnungen mit der Umwelt aus. Die Angst vor Eigenverantwortung führt dazu, daß er sich jeder Anforderung durch Schwäche und Ohnmacht entzieht. Vor allem unvorhergesehene Ereignisse, Situationen und Herausforderungen sind für ihn furcht- und somit schwächeauslösend. Seine Fall-Ängste sind ein Ausdruck dessen, wie sehr er sich in seiner Schwäche bedroht und ausgeliefert fühlt. Mit letzter Kraft versucht er, sich an etwas Greifbarem festzuhalten, um nicht irgendwo hinunterzustürzen. "Alle Bewegungen nach unten rufen in ihm große Ängste hervor, weil er dabei wohl im übertragenen Sinne sehr stark das Gefühl hat, dass es mit ihm 'abwärts' geht. Er bangt um seine augenblickliche und einigermaßen sichere Situation, und so kann jede Bewegung nach unten ihn wieder mit seiner Furcht vor dem Fall in Kontakt bringen".
Schwermut, Traurigkeit, depressives Verhalten und stiller Kummer gehen mit diesen Schwäche- und Ohnmachts-Zuständen einher.
Gelsemium antwortet einsilbig bzw. kurz oder barsch, damit seine Schwächen nicht entdeckt werden, oder seine Antworten kommen langsam.
Die tageszeitliche Verschlimmerung liegt zwischen 9 - 11 Uhr, jahreszeitlich ist das Frühjahr eine schwierige Zeit.
Die Unsicherheit, die Neu-Anfang und Neu-Aufbruch mit sich bringt, ist für Gelsemium besonders lähmend. Körperlich wird Gelsemium bei Nervenschmerzen, Muskellähmungen, Herzmuskelentzündungen und als Fieber- und Beruhigungsmittel eingesetzt.

Typische Ängste von Gelsemium:

  • Erwartungsangst
  • Angst auf offenen Plätzen
  • Angst vor Öffentlichkeit
  • Angst vor Prüfungen
  • Angst vor Terminen
  • Angst vor Verabredungen
  • Angst vor dem Tod
  • Angst vor ungewissem Ausgang
  • Angst vor Loslassen
  • Angst vor Ohnmacht
  • Lampenfieber
  • Angst vor Verlust der Selbstkontrolle
  • Angst vor Misserfolg bei Prüfungen
  • Furcht, das Herz würde aufhören zu schlagen, wenn nicht ständig in Bewegung

Typische Traum-Motive:

  • Kälte
  • Prüfung
  • Nicht vorbereitet sein auf Prüfungen
  • Schwangerschaft

Prüfungen spiegeln im Traum die Ambivalenz zwischen großem Ehrgeiz und Strebsamkeit sowie Unsicherheit und Lebensangst wider. Kälte hat mit der Empfindung seelischer Kälte und innerer Vereinsamung zu tun.

Dr. Phil. Reinhard Müller
Heilpraktiker

In den nächsten Ausgaben werde ich mich mit der Anwendung der Homöopathie bei Partnerschafts-Problemen beschäftigen. Liebeskummer und Eifersucht sind hierbei die ersten Partner-Thematiken, für die ich Ihnen ausgewählte homöopathische Mittel vorstellen werde.