Fluoride in der Zahnpasta

© Markus Mainka - fotolia.comEin Umdenken ist erforderlich

Nach wie vor werden Fluoride Zahnpasten zugefügt. Zahncremes ohne Fluorid werden von Stiftung Warentest erst gar nicht getestet und fliegen als „mangelhaftes Produkt“ durch das Raster.

Fluor und Fluoride aus naturheilkundlicher Sicht

Fluor ist ein nicht metallischer, stark reaktionsfähiger, sehr giftiger Stoff aus der Gruppe der Halogene. Aufgrund seiner Reaktivität kommt es in der Natur nur in gebundener Form mit Mineralstoffen vor, z.B. als Calcium- oder Natriumfluorid. Diese Verbindungen haben metallische, anorganische Eigenschaften und lagern sich im menschlichen Gewebe ab.

Fluorid ist ein biologisch nicht abbaubares Umweltgift, das offiziell bis 1945 als Giftstoff klassifiziert war. Fluor-Verbindungen wurden in beiden Weltkriegen als Kampfgas eigesetzt. Es ist giftiger als Blei und entsteht in großen Mengen bei der Herstellung von Aluminium. Natriumfluorid ist in hohen Konzentrationen in Rattengift und Pestiziden, in geringen Konzentrationen in Zahnpasten und Mundwassern enthalten. Weitere künstliche Quellen sind z.B. Mineralwasser und fluoridiertes Speisesalz, u.a. in Fertigprodukten.

Diverse Fluoridkomplexsalze wie Natriummonofluorphosphat sind in höherer Konzentration ebenfalls sehr giftig. Somit gelangt eine nicht einschätzbare Menge an Fluoridverbindungen in den Körper. Fluor ist ein Spurenelement und wird vom Körper nur in geringsten Mengen benötigt. Eine Mangelversorgung ist aber unmöglich, da der natürliche Anteil im Trinkwasser und in der Nahrung (auch ohne Fluoridierung) völlig ausreicht. In Deutschland wird dem Trinkwasser glücklicherweise kein Fluorid künstlich zugefügt.

Heute wird Fluorid von fast allen Zahnärzten unkritisch empfohlen und eingesetzt. Über die Wirksamkeit gegen Karies konnte allerdings bis heute kein lückenloser wissenschaftlicher Nachweis erbracht werden. Alle Doppelblindstudien haben bislang keinen statistisch signifikanten Vorteil bei Fluorgaben erbracht. Es haben sogar mehrere Feldstudien in den USA, in Neuseeland und Kanada gezeigt, dass in Regionen ohne Trinkwasser-Fluoridzufuhr weit weniger Karies auftrat.

1936 schrieb die Vereinigung der amerikanischen Dentisten: „Fluorid mit einer Konzentration von 1 ppm (ein Teil pro Million) ist genauso giftig wie Arsen und Blei.“ Das Journal der amerikanischen Ärzte-Vereinigung schrieb 1943: „Fluorid ist generell ein protoplasmisches Gift, welches die Durchlässigkeit der Zellmembran durch verschiedene Enzyme verändert.“ Dr. Dean Burk, Mitbegründer des nationalen US-Krebsinstituts: „Fluorid verursacht häufiger und schneller Krebs beim Menschen, als jede andere chemische Substanz.”

In einer Beilage der Zeitschrift „Prophylaxis Today“ aus dem Jahr 2011 wird Dentalfluorose als ein „rasant wachsendes Problem“ bezeichnet. In der schwedischen Region Halmstad wiesen sage und schreibe 49% der Kleinkinder, die sich die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta putzten, Dentalfluorose auf; 4% der Kinder hatten sogar eine schwere Form der Fluorose.

Mediziner stellen immer häufiger Verfärbungen auch an den hinteren Zähnen fest, die sie als Molar Incisor Hypomineralization (MIH) bezeichnen. Es handele sich um eine Störung der Schmelzbildung und der Kalziumgehalt sei niedriger als bei gesunden Zähnen, denn Fluoride verbrauchen Kalzium in hohen Mengen. Auch vor Zahnschmelz macht Fluor nicht halt, obwohl Zahnschmelz einer der stabilsten natürlichen Stoffe überhaupt ist.

Alle Systeme in unserem Körper hängen von Enzymen ab. Wenn Enzyme durch Fluoride verändert werden, dann schädigt das folgende Systeme:

  • Immunsystem
  • Verdauungssystem
  • Blutzirkulation
  • Atmungssystem
  • Nierenfunktion
  • Leberfunktion
  • Gehirnfunktion

Auf vielen Tuben mit fluorierter Zahnpasta steht: „Kinder unter 6 Jahren sollten die Zähne unter Aufsicht der Eltern putzen und nur eine erbsengroße Menge verwenden. Den Zahncremeschaum nicht herunterschlucken.“ Wenn Fluorid so ungefährlich ist und angeblich gut für die Zähne sein soll, warum dann ein solcher Warnhinweis?

Ein kleines Kind von bis zu etwa 10 kg Gewicht würde die Einnahme einer kompletten Tube fluoridhaltiger Zahnpasta nicht überleben! Übrigens: 1 Tropfen Elmex Gelee in einem 500 Liter Aquarium tötet alle Fische.

Probleme bei Patienten mit zu hoher Fluoridierung

  • Allergien
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Arterienverkalkung
  • Bluthochdruck
  • Thrombosen
  • Schlaganfälle
  • Erkrankungen des Knochensystems wie Arthrose und Osteoporose
  • Erkrankungen der Leber und der Nieren durch Behinderung von Enzymbildung, insbesondere der Lipase
  • Rheumatische Erscheinungen
  • Muskel-, Gelenk-, Bein- und Rückenschmerzen durch Ablagerung an Nervenenden
  • Irreversible Schäden im Zahnschmelz, sichtbare Flecken
  • Krebserregend
  • Schädigt Embryo
  • Negative Wirkung auf Zirbeldrüse

Die Zirbeldrüse ist eine wichtige Drüse im Zwischenhirn. Sie produziert das Hormon Melatonin und ist ein Verbindungselement zwischen der körperlichen und der geistigen Ebene. Eine ungestörte Funktion dieser Drüse ist deshalb wichtig. Sie ermöglicht uns die intuitive Erkenntnis, dass wir geistig gesehen eins sind. Jeder von uns ist ein multidimensionales Wesen, das seine Erfahrung in einem Körper auf dieser Welt macht. Wer sich das so nicht vorstellen kann, der stelle sich die Frage, warum Tiere überaus selten unter Zahnproblemen leiden, obwohl sie sich nicht ein einziges Mal in ihrem Leben die Zähne putzen?

Ausgerechnet der Mensch aber, der seine Zähne pflegt und fleißig putzt, hat die meisten Probleme mit zerstörten Zähnen. Die Nazis haben in den Konzentrationslagern Flourid verabreicht. Warum?

Fluor schaltet langsam aber sukzessive den freien Willen des Menschen aus. Dies ist auch der Grund dafür, warum weltweit etwa 60% der Psychopharmaka Fluorid als „wichtigsten Bestandteil“ enthalten.

Was kann man tun?

© Dionisvera - fotolia.comWenn Sie gesunde Zähne haben möchten, sollten Sie in erster Linie auf eine gesunde, basische und mineralstoffreiche Ernährung achten und Ihre Zähne nicht mit fluoridierter Zahncreme putzen. Zahncreme ohne Fluor kann man kaufen oder z.B. ein Pulver herstellen aus Ingwer, Eichenrinde, Pfefferminze und Speisenatron und dies zum Zähneputzen verwenden. Idealerweise sollte eine Zahnpasta auch keine aggressiven Tenside wie Natrium-Lauryl-Sulfat oder Natrium-Laureth-Sulfat enthalten.

Kariesprophylaxe durch Bekämpfung von Übersäuerung (Spagyrische Rezeptur)

Wie kann man Fluorid ausleiten? Fluoride reichern sich im Körper an. Wer das verhindern möchte, leitet das Toxin regelmäßig aus. Fluoride sind chemische Verbindungen, die – aufgrund der weit verbreitenden Ansicht, Fluoride seien ein nützliches Mittel zur Kariesprophylaxe – täglich mehr oder weniger freiwillig eingenommen werden.

Bereits im Körper vorhandene und eingelagerte Fluoride können mit einer der folgenden Methoden wieder abgebaut und ausgeleitet werden:

Methode 1 hat sich aus einer wissenschaftlichen Studie ergeben. Die übrigen Methoden beruhen auf der Erfahrung Naturheilkundiger.

1. Fluoride ausleiten mit Curcumin

Curcumin ist der Wirkstoff aus Kurkuma, dem gelben Gewürz, das sich auch als Bestandteil im Curry befindet. In einer Studie, die Anfang 2014 veröffentlicht wurde, hat sich gezeigt, dass der regelmäßige Verzehr von Kurkuma bzw. Curcumin nicht nur vorhandene Fluoride eliminieren, sondern auch neu in den Körper eintreffendes Fluorid aufhalten kann, bevor es schädliche Auswirkungen zeigt. Curcumin wirkt auf unterschiedliche Weise: Einerseits ist es ein äußerst starkes Antioxidans, das vor fluoridbedingten Zellschäden durch freie Radikale bewahren kann. Andererseits fördert Curcumin die Herstellung von Glutathion, einem körpereigenen Antioxidans.

Da Fluoride im Körper und hier besonders im Gehirn über oxidative Prozesse (freie Radikale) Schäden anrichten, konnte in besagter Studie beobachtet werden, wie Curcumin bereits nach 30 Tagen deutlich Wirkung zeigte und den oxidativen Stress des Organismus merklich reduzierte.

2. Ausleitung mit spagyrischen Mitteln

Ein erfahrener Heilpraktiker kann Ihnen hierzu eine Rezeptur verschreiben. Diese Methode ist sehr wirksam und leitet auch andere Gifte aus dem Körper. Die Mittel reinigen den Organismus ganzheitlich, sodass folgende Therapien effektiver wirken können.

3. Fluoride ausleiten mit Huminsäuren

Huminsäuren sind natürliche Säuren, die in torf- oder humushaltigen Böden vorkommen und in der Naturheilkunde zur Bekämpfung von Candida albicans eingesetzt werden. Sie verhindern auch die Aufnahme von Toxinen wie Schwermetallen, Nitraten, Endotoxinen (beim Zerfall von Bakterien frei werdende Giftstoffe), aber auch Fluoriden in das Gewebe, indem sie diese Giftstoffe selbst absorbieren und zur Ausscheidung bringen.

4. Fluoride ausleiten mit Tamarindenblättern

Der Tamarindenbaum kommt ursprünglich aus Afrika, wird aber mittlerweile auch in Indien, Südostasien und Südamerika kultiviert. In seinen schotenförmigen Früchten befindet sich süß-säuerliches Fruchtfleisch, das sich äußerst vorteilhaft auf die Verdauung auswirkt.

Für die Ausleitung von Fluoriden sollen Rinde und Blätter des Tamarindenbaums hilfreich sein. Daraus können Tees, Extrakte und Tinkturen hergestellt werden. Tamarindenblätter erhält man in asiatischen Lebensmittelläden oder bei einem Therapeuten der ayurvedischen Medizin. Über eine konkrete Dosierung wird in den Quellen leider nichts erwähnt. Lesen Sie mehr unter: http://www.pravda-tv.com/2015/04/fluoride-wie-kann-man-sieausleiten 

Begleitende Maßnahmen zur Fluorid-Ausleitung

Begleitend zu den genannten Entgiftungsmethoden können neben mineralstoffreicher Ernährung folgende Maßnahmen bei der Ausleitung von Fluoriden (oder anderen Giftstoffen) äußerst hilfreich sein:

  • Trinken Sie so viel wie möglich – natürlich fluoridarmes/fluoridfreies Wasser oder basische Kräutertees.
  • Bentonit (am besten gemeinsam mit Flohsamenschalenpulver) bindet Schadstoffe und sorgt für deren schnelle Ausscheidung über den Darm.
  • Cayenne-Pfeffer wird aus gemahlenen Chilischoten hergestellt und gilt als traditionelles Blutreinigungsmittel in den Ländern seiner Herkunft. Es unterstützt die Nierenfunktionen und steigert den Abtransport von Schlacken aus dem Verdauungssystem. Cayenne-Pfeffer oder Chilipulver ist in Kapseln erhältlich und kann so leicht eingenommen werden.
  • Petersilie entgiftet durch seine anregende Wirkung auf Blase und Nieren. Die chlorophyllreiche Pflanze spült, reinigt und desinfiziert die Harnwege, wodurch deren Entgiftungs- und Ausleitungsfähigkeit gesteigert wird.
  • Chlorella ist bekannt als Mittel zur Bindung von Quecksilber. Chlorella bindet jedoch auch andere Schwermetalle, radioaktive Substanzen, Formaldehyd, Gifte aus Insektiziden und kann ebenfalls hilfreich sein.
  • Vitamin C ist eine sehr gute Ergänzung jedes Fluorid-Abbauprogramms. Für natürliches Vitamin C gibt es kaum Konsumbeschränkungen. Nehmen Sie daher reichlich davon zu sich, z.B. in Form von Acerolapulver.

Wir sind den vielfältigen Fluoridquellen also nicht machtlos ausgesetzt, sondern können selbst aktiv werden und unseren Körper regelmäßig von diesem Toxin befreien, sodass es sich nicht anreichern und damit auch keinen Schaden anrichten kann.

Anke Hebel Anke Hebel
Heilpraktikerin mit Praxis in Essen, Expertin für Schmerztherapie, Ausleitungsverfahren und Darmsanierung

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  

Quellen

PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de vom 14.04.2015

Literatur

  • Karstädt, Uwe: Entgiften statt vergiften. Tas Verlag, 2009
  • Mutter, Joachim: Lass dich nicht vergiften! Warum uns Schadstoffe chronisch krank machen und wie wir ihnen entkommen. GU Verlag, 2012
  • Schimmelpfennig, Marion: Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer. J.K. Fischer Verlag, 2015
  • Bruker, Max O.: Vorsicht Fluor: Das Kariesproblem, Fluoridtabletten, Fluoridlacke, Kochsalzfluoridierung, Trinkwasserfluoridierung. Emu Verlag, 2011
  • YouTube.com: Zahnpflege: Aufklärungs-Doku über Hygiene der Zähne ohne Gifte