Ist Krebs eine Stoffwechsel- Erkrankung?

© freshidea - fotolia.comAndere Sichtweise bietet neue Therapieansätze

Krebs gilt als die „Geißel“ der modernen Menschheit. Jährlich erkranken rund eine halbe Million Menschen in Deutschland an Krebs, etwa 224000 Menschen sterben im Jahr an dieser Krankheit. Krebs bleibt somit, nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zweithäufigste Todesursache.1)

Männer erkranken am häufigsten an Prostatakrebs, und dieser Krebs ist die dritthäufigste Todesursache bei deutschen Männern. Für das Jahr 2016 wird die Zahl der Neuerkrankungen auf 66900 geschätzt. Bei Frauen ist der Brustkrebs die mit Abstand häufigste Krebserkrankung mit etwa 70000 Neuerkrankungen im Jahr.

Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Fast 30% der betroffenen Frauen sind bei dieser Diagnosestellung jünger als 55 Jahre.

Auch vor den Kindern macht der Krebs nicht Halt. Sie erkranken besonders häufig an Blutkrebs (Leukämie), mit etwa 1800 Neuerkrankungen jährlich. Leukämie macht ein Drittel aller Krebserkrankungen bei den unter 15-Jährigen aus.

Seit Jahrzehnten arbeiten Mediziner und Wissenschaftler mit Hochdruck an effektvollen und hilfreichen Therapien für die vielen Betroffenen.

Was ist Krebs eigentlich?

Offiziell ist Krebs eine Krankheit der Gene. Die Deutsche Krebshilfe schreibt: „Krebszellen entstehen, wenn sich bestimmte Abschnitte der Erbsubstanz (Gene) verändern, diese Veränderungen nicht mehr repariert und die Erbinformation dadurch verfälscht werden.“ 2)

Werden die Menschen älter, dann arbeitet das „Reparatursystem“ der Gene nicht mehr so zuverlässig wie in jungen Jahren, was sich durch die Zahlen der Neuerkrankungen belegen lässt. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer und Frauen bei 69 Jahren. Es gibt allerdings auch Krebsarten, die vor allem jüngere Erwachsene betreffen. Dazu zählt der Hodenkrebs, bei dem das mittlere Erkrankungsalter bei 38 Jahren liegt.

Krebs ist auch ein Sammelbegriff für viele Krankheiten mit gemeinsamen Merkmalen. Ein besonderes Merkmal ist, dass sich ursprünglich normale Gewebezellen unkontrolliert vermehren und zu Krebszellen werden. Zusätzlich können sich jene von ihrem Entstehungsort lösen und an anderen Stellen im Körper neue „Ableger“ bilden, die sog. Metastasen.

Was löst Krebs aus?

Zu den äußeren Faktoren, die Gene verändern und die Krebsentstehung begünstigen können, zählen Chemikalien, Tabakrauch, erhöhter Alkoholgenuss, UV-Strahlung, chronische Infektionen, Elektrosmog, Geopathie und Feinstaub.

Ebenfalls ungünstig wirken sich Vitalstoffmangel, eine ungesunde Lebensweise mit wenig Gemüse und Obst sowie unregelmäßiger Bewegung aus. Zudem kann der Körper nur durch das tägliche Trinken von ausreichend gesundem Wasser gut entgiften und Schadstoffe aus dem Organismus schwemmen.

Nur in wenigen Fällen sind die Entstehung von Krebs und die Zellveränderungen erblich bedingt. Wir rechnen dabei mit 5-10% der Fälle.

Warum sind Tumorzellen so gefährlich?

Krebszellen stimulieren sich selbst zur Teilung und ignorieren wachstumshemmende Signale aus der Zell-Umgebung, wie z.B. die Grenzen von Organen. Sie können sich unendlich oft teilen und sind nahezu unsterblich. Sie sind in der Lage, bestehende Blutgefäße für ihr eigenes Fortleben anzuzapfen. Die gefährlichste Eigenschaft von Krebszellen besteht jedoch darin, in benachbartes Gewebe einzudringen, sich im Körper auszubreiten und an entfernten Stellen Tochtergeschwülste (Metastasen) zu bilden. Vor allem diese Metastasen machen einen bösartigen Tumor zur lebensbedroh-lichen Gefahr.

Alle Krebspatienten haben einen gestörten Stoffwechsel

Ich bin der Meinung, dass es sich bei Krebserkrankungen um eine massive Stoffwechselstörung handelt. Warum? Weil bei den Erkrankten der Stoffwechsel nicht mehr richtig funktioniert. Die Zellspannung liegt nicht mehr im optimalen Bereich von 70-110 Millivolt (mV). Das heißt, die Zellen können nicht mehr mit den lebensnotwendigen Vitalstoffen versorgt und die Toxine nicht mehr aus der Zelle transportiert werden.

Wenn wir Krebs als eine Stoffwechselerkrankung sehen, dann zeigen sich neue Wege, wie diese Erkrankungen effektiv und erfolgreich therapiert werden können. Studien3) haben bewiesen, dass Stoffwechseltherapien, die den Blutzucker senken und die Ketone heben, das Tumorwachstum reduzieren. Die Lebensdauer verlängert sich, und in einigen Fällen kam es zur kompletten Remission des betroffenen Gewebes. Diese Sichtweise zeigt sich als sinnvoll, da die Krebszellen Energie benötigen, die sie von Glukose – also von Zucker – bekommen.

Ein zusätzlich wichtiger Faktor bei der Behandlung einer Krebserkrankung ist die Psyche, also die seelische Verfassung der Betroffenen. Der erste Schock kommt vielfach mit der Diagnose, die die Betroffenen mental stark belastet und für viele einem „Todesurteil“ gleicht. Der Erkrankte muss auf jeden Fall wieder zum Glauben an die Genesung finden. Zusätzlich sollten selbstverständlich die Lebensumstände und alle psychischen Komponenten untersucht werden. Leider gibt es viele Menschen, die zu viele Kompromisse eingehen, die sie eigentlich gar nicht eingehen wollen. Auf lange Sicht führt nicht „NEIN“ sagen zu können zu Krankheiten, vielfach auch zu Krebs.

Wie kann eine alternative, ganzheitliche Krebstherapie aussehen?

Moderne Behandlungsmethoden aus der Orthomolekularen Medizin und der Energiemedizin zeigen, wie wir eine Krebserkrankung positiv beeinflussen können.

Bei einer alternativen Krebstherapie werden die Krebszellen nicht mit Chemie bekämpft, die neben den Krebszellen auch die gesunden Zellen tötet.

Unser Konzept soll die gesunde Körperbalance wiederherstellen. Dieser ganzheitliche Ansatz steht auf drei Säulen: erstens einer gesunden und frischen Ernährung mit vollständigem Verzicht auf Kohlenhydrate, zweitens der optimalen Versorgung mit Mikronährstoffen und drittens der Anwendung bioenergetischer Frequenztherapie.

Säule 1: Ernährung
Aus bioenergetischer Sicht ist es für Patienten mit Krebserkrankung enorm wichtig, dass sie ihre Ernährung sofort und komplett umstellen. Verzichtet werden sollte dabei speziell auf Kohlenhydrate, da diese im Blut zu Zucker umgewandelt werden. Zucker ist der Energielieferant der Krebszellen. Daher muss diese Energiezufuhr sofort gestoppt werden.

Zudem wird nach dem Zuführen von Kohlenhydraten die Insulinproduktion angestoßen. Insulin ist ein Hormon, das den Transport des Blutzuckers in die Zellen fördert. Gleichzeitig wird allerdings der Stoffwechsel bzw. der Fettabbau gebremst. Darüber hinaus ist Insulin ein wachstumsförderndes Hormon, das auch das Tumorwachstum fördert, d.h. kein Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Süßigkeiten, Alkohol und zuckerreiche Getränke.

Dafür: Reichlich frische Nahrung mit viel Obst und Gemüse, hochwertigem Eiweiß, gesunden Fettsäuren und ausreichend Wasser halten den Stoffwechsel in Schwung. Und ein aktiver Stoffwechsel ist die beste Voraussetzung für körperliche und geistige Fitness.

Säule 2: Optimale Versorgung mit Mikronährstoffen
Es gibt 47 essentielle Mikronährstoffe, die lebenswichtig für den menschlichen Organismus sind. Viele Menschen weisen einen Mangel an diesen Nährstoffen auf, selbstverständlich auch Krebspatienten. Es liegt nahe, dass ein solcher Mangel den Stoffwechsel beeinträchtigt und damit das Entstehen von Krebs begünstigt. In jedem Fall sollten die Vitalstoffe im Blut im Rahmen einer speziellen Blutuntersuchung gemessen werden. Vorhandene Mängel können mit Hochleistungs- Mikronährstoffen aufgefüllt werden. Es empfiehlt sich, die Blutuntersuchung nach acht Wochen zu wiederholen, damit der Erfolg der Vitalstoffgabe überprüft werden kann.

Säule 3: Bioenergetische Frequenztherapie
Ergänzend zu den Säulen 1 und 2 empfehlen wir eine Bioenergetische Frequenztherapie.

Diese Frequenzen helfen dem Körper dabei, die funktionsschwachen Organe zur Arbeit anzuregen. In unseren energietherapeutischen Instituten werden Geräte ohne Fremdstrom eingesetzt, d.h. diese funktionieren rein mit Körperenergie!

Überlagert man einen Krankheitserreger mit seiner Eigenfrequenz, dann wird dieser unschädlich gemacht bzw. harmonisiert. Nebenwirkungen können nicht auftreten, allerdings zeigen sog. Erstverschlimmerungen, ähnlich wie in der Homöopathie, die Wirksamkeit der begonnenen Therapie an. Diese Therapieform ist schmerzfrei, gut verträglich und für alle Patientengruppen geeignet.1)

Flankierend empfehle ich bei einer Krebserkrankung eine hochdosierte, intravenöse Vitamin-C-Therapie und die tägliche Einnahme von 25-50 Aprikosenkernen (Laetril, Vitamin B17).

Allerdings hoffe ich, dass Sie diese wertvollen Tipps nicht benötigen. Bitte bleiben Sie gesund!

Jürgen LuegerJürgen Lueger
Bioenergetiker, Mentalcoach, zertifizierter Energietherapeut für Psychosomatische Energetik, Buchautor, Dozent an der Paracelsus Schule Freilassing
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Ursache für Krebs bereits 1931 entdeckt?

Der deutsche Zellbiologe Prof. Dr. Otto Heinrich Warburg erhielt 1931 den Nobelpreis für Medizin. Er gilt als einer der führenden Zellbiologen des 20. Jahrhunderts und stellte die Hypothese auf, dass Tumore entstehen, weil die Energiegewinnung der Zellen gestört sei. Die Zellkraftwerke (Mitochondrien) stellen dem Körper Energie zur Verfügung. Die Energie wird im Idealfall über das Verbrennen von Sauerstoff zur Verfügung gestellt. Funktioniert die Energiegewinnung nicht mehr richtig, z.B. durch das Abfallen der Zellspannung durch Elektrosmog, Fehlernährung, Stress usw., dann verbrennen die Zellen keinen Sauerstoff mehr, sondern stellen diese Energie über das Vergären von Zucker zur Verfügung.

Zusätzlich wirkt sich die Übersäuerung des Körpers negativ bei Krebspatienten aus. Ist der Körper übersäuert, teilen sich die Krebszellen ungebremst! Von Übersäuerung spricht man bei einem pH-Wert von unter 7,4.

Weiter erforschte Prof. Dr. Warburg den Zusammenhang zwischen dem pH-Wert und dem Sauerstoffgehalt der Zellen. Nach seinen Studien bedingen sich Übersäuerung und das Fehlen von Sauerstoff im Körper gegenseitig. Das eine folgt dem anderen. Er entschlüsselte, dass eine von ausreichender Sauerstoffzufuhr abgeschnittene Zelle von aerober Atmung (Sauerstoffatmung) auf anaerobe Atmung (Blutzuckeratmung) umschaltet, um nicht abzusterben.

Ein höherer pH-Wert (der als „basisch“ oder „alkalisch“ bezeichnet wird) bedeutet eine höhere Konzentration von Sauerstoffmolekülen. Diese hohe Konzentration ist notwendig, um gesunde Zellen gesund zu erhalten. Ein niedriger pH-Wert, der als „sauer“ bezeichnet wird, stellt eine niedrigere Konzentration von Sauerstoffmolekülen dar.

Ist die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff mangelhaft, dann haben die Zellen zwei Möglichkeiten, um ihr Absterben zu verhindern:

Die Zellen funktionieren entweder nicht mehr optimal und werden immer schwächer – dann erkranken wir. Kranke Zellen verursachen kranke Zellverbände und diese führen zu Organerkrankungen. Ist ein Organ erkrankt, dann ist es in seiner Funktion beeinträchtigt und funktioniert nicht mehr richtig.

Oder die Zellen schalten auf das „Notprogramm“, indem sie auf Zuckeratmung umstellen, um nicht abzusterben. Dabei teilen sie sich allerdings ungebremst, was einen Tumor entstehen lässt. Wenn sich dieser entwickelt, hat der Körper noch die Möglichkeit, den „Sterbeprozess“ von Gewebe und Zellen umzulenken. Dazu muss das Milieu des Körpers geändert werden. Ist dieses eher basisch, kann die Zellteilung gestoppt werden und Krebszellen können sich zurückbilden.

Nach diesem Verständnis wäre Krebs also ein „Schutzprogramm des Körpers“ vor dem sicheren Zelltod! Dann wäre Krebs für den Organismus die wahrscheinlich letzte Chance auf Heilung.

Quellen

1) Destatis – Statistisches Bundesamt

2) Deutsche Krebshilfe

3) http://www.bc.edu/schools/cas/biology/facadmin/seyfried.html – Dr. Seyfried, Cancer as a Metabolic Disease (Wiley, 1st ed., 2012.)

4) Dr. Rüdiger Dahlke: Gesund mit Dahlke – Krebs Krankheit als Symbol